Technologien
Technik der Universellen Molekularen Identifizierung
Diese Technik basiert auf der Analyse sog. "phylogenetischer Marker". Beispiele hierfür sind das Gen für die 16S rRNA bei Bakterien bzw. das Gen für die 18S rRNA bei Pilzen.
Für sämtliche Mikroorganismen aus einer Probe wird ein Abschnitt dieser DNA amplifiziert und anschließend Sequenz-spezifisch aufgetrennt. Dieser "Screening" genannte Schritt liefert damit ein Gelbild, in dem jeder Probe eine Spur zugeordnet ist, und in der jede Bande einem Organismus entspricht.
In einem zweiten Schritt wird die Sequenz der DNA in jeder dieser Banden ermittelt. Schließlich werden diese Sequenzen mittels einer Datenbank-Abfrage mit Sequenzen bekannter Mikroorganismen verglichen und so identifiziert.
AMODIA bietet folgende universelle und Gruppen-spezifische Systeme an:
- Universeller Nachweis von Bakterien über die 16S rRNA
- Universeller Nachweis von Sulfat-reduzierenden Bakterien (SRB)
- Gruppen-Nachweis methanogener Bakterien
- Universeller Nachweis von Hefen und Pilzen über die 18S rRNA (Kombinationsnachweis)
- Universeller Nachweis von Eukaryonten über die ITS-Region
Lateral-Flow Dipstick (LFD)
Ein Lateral-Flow Dipstick (kurz: LFD) ist eine Detektionsplattform, die auf dem Lateral-Flow Prinzip basiert. Dabei transportieren Kapillarkräfte eine Flüssigkeit quer zur Oberfläche (= lateral) durch eine Membran.
Für den Einsatz und die Auswertung eines LFDs wird kein Gerät benötigt: Der Transport der Flüssigkeit in der Membran erfolgt über Kapillar-Kräfte, und die Auswertung kann durch das menschliche Auge erfolgen. Aufwändige Auswerte-Technik entfällt.
Nucleic Acid Lateral-Flow (NALF)
Mit "Nucleic Acid Lateral-Flow" (NALF) werden Verfahren bezeichnet, bei denen molekulare Amplifikationsprodukte auf einem Lateral-Flow Streifen (engl.: "Lateral-Flow Dipstick"; LFD) nachgewiesen werden.
AMODIA bietet mehrere Varianten von Lateral-Flow - Streifen an, die sich in der Anzahl parallel nachweisbarer Amplifikationsprodukte unterscheiden.




